Bericht zum Nachtangeln an der Diemel vom 29.06.2013 bis 30.06.2013

Am 29.06.2013 trafen sich zehn Vereinsmitglieder um 14.00 Uhr am Vereinshaus, um zu einem Nachtangeln an die Diemel zu fahren.  An der Diemel bei Stammen angekommen, wurde erst einmal das Gewässer begutachtet und die vermutlich fängigen Ecken besetzt. Man merkte an der Strömung und dem Wasserstand, dass es in den vergangenen Wochen reichlich geregnet hatte. Da der Wettergott am Nachmittag noch sehr umtriebig war, flog schon einmal ein Schirm mit Windschutz auf die Wiese oder der Auswurf des Köders landete in einem Busch statt im Wasser. Außerdem herrschte auf der Diemel reger Kanuverkehr. Das alles zerrte an den Nerven des ein oder anderen Petrijüngers. Es waren also Geduld und Hoffnung angesagt. Timo Wendt hat am Nachmittag eine schöne Bachforelle beim Anlanden kurz vor dem Kescher verloren.  Das wäre ein toller Fang gewesen. Gegen Abend beruhigte sich das Wetter und wir saßen in gemütlicher Runde zusammen, um zu essen und das ein oder andere Anglerlatein  zu erzählen. Nach dem Essen wurden die Ruten wieder ausgelegt und die Spannung stieg. Die jüngeren Angler marschierten Diemel aufwärts, um den Fisch mit Kunstködern wie Wobbler oder Spinner zu überlisten. Dabei wurden doch einige Hundert Meter zurückgelegt und die Köder immer wieder ausgeworfen, um Sie im Wasser tanzen zu lassen. Die Bisse häuften sich nun, da nun keine Kanuten mehr unterwegs waren und es wurden die ersten Fische gefangen. Darunter auch untermaßige Fische, die vorsichtig zurückgesetzt worden sind. Leider war die Hoffnung auf den ein oder anderen tollen  Aalfang bis zur Nacht nicht in Erfüllung gegangen, da das Wasser sehr kalt und die Nacht frisch geworden war. Man konnte im Dunkeln den eigenen Atem sehen. Einzig unser 1. Vorsitzender Gerhard Wendt hatte einen tollen Biss auf einen Fischfetzen, der aber leider mit einer Flucht des Fisches in die Uferböschung und anschließendem Schnurbruch endete. Tja, diesmal hat der Gejagte gewonnen und nicht der Jäger. Am Sonntag in der Früh wurden die Sachen gepackt und es wurde der Heimweg angetreten. Aber der Tenor aller ist gewesen, es war eine schöne Zeit an einem schönem Fleck Natur.